angestrebte & erreichte Ziele

Hallo an alle Interessierten, Unterstützer, Helfer und Daumendrücker,

ich bin Maik (35 Jahre, verheiratet, ebenfalls Zwillingsvater, aus Salzgitter-Bad) und einer von Anita's Brüdern.

 

Zuerst einmal ein paar Details zu dieser Homepage:

Die Idee hierzu stammt von einer guten Freundin, die das Ganze auch prompt mit meiner Frau Janina in die Tat umgesetzt hat.

Ich bin hier eigentlich nur der "Schreiberling"...

 

Diese Spendenaktion ist für mich persönlich wohl eine Art Therapie,

denn die (Vor-)Freude darüber meiner Schwester ihre größten Herzenswünsche erfüllen zu können,

lässt mich weniger an das Unvermeidliche denken bzw. darüber nachdenken.

 

Ich bzw. wir hätten im Traum nicht mit einer solchen Resonanz gerechnet,

dafür nochmals ein riesengroßes Dankeschön an alle Spender da draußen!

 

Zukünftig möchten wir euch hier (wenn zeitlich möglich) wöchentlich

über die aktuellen Planungen und Fortschritte,

und natürlich über Anitas Zustand auf dem Laufenden halten.

 

Ach, und noch ein ganz wesentlicher Punkt:

Niemand möchte sich hier auf eure Kosten bereichern, oder sich einen Urlaub erschleichen!

Uns ist bewusst, dass mit solchen Aktionen bestimmt viel Schindluder getrieben wird.

Aber das ist nicht unser Ansinnen.

Wir möchten hiermit meiner / unserer Schwester ihre größten Wünsche erfüllen,

sollte dies wider Erwarten nicht oder nur teilweise gelingen, geht alles verbliebene Geld an die genannten Organisationen.

Des Weiteren werden wir für jede Ausgabe Belege sammeln um die Transparenz zu wahren.

Sorry, aber dies musste für einige negative Meinungsmacher mal klargestellt werden.

 

Und damit ich nicht mit negativen Gedanken abschließen muss,

nochmals ein herzliches Dankeschön von mir, meiner Frau, meiner / unserer Familie

und natürlich von Anita.

 

Update vom 31.07.2016

 

Hallo,

wie versprochen das wöchentliche Update.

 

So, das erste Ziel ist erreicht...

Seit Freitag Mittag ist Anita wieder zu Haus im Kreis ihrer Familie.

Die Rückkehr in ihr Zuhause hat ihr gefühlt äußerst gut getan!

Nachdem sie sich knapp 2 Tage in ihrem neuen alten Zuhause akklimatisieren durfte,

war heut eine kleine "Feier" angesagt.

 

Mia und Zoe feierten heut ihren 2. Geburtstag mit Mama, Papa und dem Rest unserer Familienbande.

Und schon ist's mal wieder Zeit für ein dickes fettes Dankeschön,

diesmal an alle Zwillingsmuttis aus der "Zwillinge & Mehrlinge 2.0" Facebook-Gruppe.

Danke für zahlreichen Glückwunschkarten, die kleinen Präsente und nicht zu vergessen die Prinzessinnen-Torten samt Lebenszeit-Abo.

Als wir Anita und den Zwergen die Karten vorgelesen haben, war sie sichtlich gerührt und konnte kaum fassen woher all die Karten kamen.

 

Auch bezüglich unseres zweiten Ziels gibt es Erfreuliches zu verkünden:

Wir haben eine Ferienwohnung in Grömitz!

Und weil's so schön ist, nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an "Grömitz Appartements" und natürlich den bzw. die Eigentümer der Ferienwohnung für diese Möglichkeit.

 

Da Anita noch Chemobehandlungen, weitere Medikation sowie physikalische Behandlungen benötigt,

werden mein Schwager und ich uns im Laufe der kommenden Woche mit dem leitenden Oberarzt der Onkologie besprechen, um alles abzustimmen.

Dies ist unseres Erachtens notwendig um vor Ort einen Pflegedienst und eine evtl. notwendige medizinische Betreuung in petto zu haben,

denn wir möchten keinesfalls auf blauen Dunst an die See fahren.

Somit sollten wir dann während unseres Aufenthalts in Grömitz für alles gewappnet sein,

und auch Anita kann sich in Sicherheit wiegen und sich auf das Wesentliche (das Meer) konzentrieren.

 

Damit es hier niemandem langweilig wird,

haben wir auch schon Anitas nächsten Herzenswunsch ins Auge gefasst...

Aber dazu später mehr!

Erstmal wollen wir Anita eine wundervolle Zeit am Meer bereiten.

Und als hätte man es geahnt, ist's schon wieder Zeit für ein Dankeschön:

 

Danke an euch alle die uns bis hierher schon so geholfen haben,

Danke an alle die uns bei unseren Vorhaben noch unterstützen werden.

 

Und nun ist Schluss,

ich kann aufgrund des Flüssigkeitsverlustes über meine Augen kaum noch was am Bildschirm erkennen.

Also dann bis demnächst.

 

Maik und der Rest der Family

 

P.S.: In den nächsten Tagen werden wir uns auch an die Aufarbeitung unseres E-Mail Postfachs machen

 

 

Update vom 10.08.2016

 

Hallo an euch alle,

es ist mal wieder Zeit für ein längst überfälliges Update.

 

Ich bitte die Verspätung meiner Berichterstattung zu entschuldigen,

aber leider bin ich derzeit selbst ein wenig gesundheitlich angeschlagen.

 

So, genug gejammert!

Schließlich geht's hier ja nicht um meine Zipperlein...

 

Anita genießt ihre Zeit zu Hause in vollen Zügen.

Die gemeinsame Zeit mit ihren Zwergen,

die alltäglichen Rituale wie ein banales Frühstück,

Hausbesuche durch die "bucklige" Verwandtschaft (mit wahrlichen Fressorgien),

all das hat ihr in letzter Zeit wieder das ein oder andere Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Klar gab es auch traurige Einzelgespräche über das Unausweichliche,

dennoch überwiegen in der letzten Zeit die schönen Momente und Gespräche.

 

Aber es gab auch einen Schreckensmoment:

Einen Tag vor Anitas erster ambulanter Chemo bekam sie sehr starke Schmerzen in den Beinen die vom Pflegedienst nur mit Morphin gelindert werden konnten.

Am nächsten Tag habe ich sie und meinen Schwager zur Chemo begleitet,

um ihr beizustehen und natürlich mit ihrem behandelnden Arzt im MVZ alles für unseren Grömitz-Trip abzustimmen.

Dann der nächste Tiefschlag,

Anita konnte nach der Chemo und einer vorangegangenen Schmerzmedikation ihre Beine weder spüren noch bewegen.

Sie musste zur Abklärung im Krankenhaus bleiben, bange Stunden für uns alle an diesem Tag...

Dann gab's Entwarnung, es war wohl "nur" ein neurologisches Problem.

Anita durfte wieder nach Haus, und war verständlicherweise überglücklich.

 

Letztes Wochenende war mal wieder Feiern angesagt,

meine / unsere beiden Monster feierten ihren 2. Geburtstag und Tante Anita war der Mittelpunkt unseres kleinen Kaffeekränzchens.

Auch wenn Tante Anita statt der leckeren Torte lieber den Käsevorrat zu Nichte gemacht hat,

war dieser Nachmittag für alle ein besonderes Erlebnis.

 

So, und nun ist mal wieder Zeit für?

Richtig, für ein dickes fettes Dankeschön!

 

Dieses Danke mit ganz vielen Umarmungen kommt von Anita, und geht an euch alle.

Anita kann immer noch kaum fassen,

was Ihr alle für sie und ihre Familie möglich macht bzw. schon möglich gemacht habt.

 

Und jetzt will ich auch nochmal Danke sagen.

 

Danke an meinen Schwager Sven, für alles was Du leistest, geleistet hast und noch leisten wirst!

 

Auf Bald...

 

 

Update vom 25.08.2016

 

So, da bin ich mal wieder...

Ich bitte euch alle meine "Unpünktlichkeit" zu entschuldigen,

aber die letzten Tage waren mal wieder recht stressig und ereignisreich.

 

Zunächst mal ein kleiner Beitrag über die erfreulichen Dinge seit dem letzten Update,

danach über weniger erfreuliche, und zum Schluss noch ne Sache die mich / uns echt aufregt.

 

Wie Ihr bereits wisst, haben wir bereits eine Unterkunft für unseren "Grömitz-Trip" sicher,

mittlerweile ist auch die medizinische bzw. palliative Pflege für Anita sichergestellt.

Dies geschah durch tatkräftige Unterstützung des Palliativnetz Peine, wobei uns Frau Waldmann so ziemlich alles abgenommen hat was es zu bedenken gab.

Lob und Anerkennung an das gesamte Team des Palliativnetz Peine,

für die bisher geleistete Arbeit und Hilfe für meine Schwester und ihre Familie.

 

Da die wichtigsten Punkte auf unserer To Do Liste nun abgehakt waren,

blieb noch ein wesentliches Problem übrig:

"Wie bekommen wir Anita nach Grömitz und wieder zurück?"

Leider ist es Anita nicht mehr möglich solch eine Strecke sitzend zu bewältigen.

Was nun?

Richtig, wir organisieren einen Liegendtransport.

Leider einfacher gedacht als getan!

Nach vielen Telefonaten und Klinkenputzen keine adäquate Lösung unseres Problems in Sicht.

Es waren wirklich alle kontaktierten Stellen und Personen freundlich und hilfsbereit, aber die Bürokratie machte uns in vielerlei Hinsicht einen Strich durch die Rechnung.

Die bekannten Hilfsdienste dürfen solche Fahrten nicht in Eigenregie durchführen,

dass muss alles über die Einsatzleitstelle laufen da sie daran gebunden sind.

Also bei der Leitstelle bei uns in Salzgitter angerufen, leider falsch da Anita im Landkreis Peine lebt.

Neuer Versuch bei der Leitstelle Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel, hier das erste "prinzipiell möglich".

Tja, aber leider nur hin nach Grömitz und nur wenn die Kapazitäten es zulassen zum Wunschzeitpunkt.

Nur hin?

Ja, denn der Rücktransport müsste über die Einsatzleitstelle in Grömitz organisiert werden.

Puuh...

Als dann noch die Kosten für Selbstzahler erörtert wurden,

bin ich doch ein wenig blass geworden und musste nach Luft ringen.

Für das Geld könnten wir Anita samt ihrer Zwerge und ihrer standesamtlichen Zuteilung

für 2 Wochen All Inclusive in die Karibik schicken!

Verzweiflung pur machte sich bei uns breit, scheitert es jetzt daran?

Ich gebe nicht auf,

also vorgestern unseren Transportwunsch bei meditras (Medical Transportation Service) eingestellt.

Für alle die sich jetzt fragen was das ist, folgende kurze Definition von mir:

"MyHammer" für Krankentransporte!

Am nächsten Tag kam auch prompt ein Angebot für den Hin- und Rücktransport zu einem echt akzeptablen Preis von der Firma SKT - Stendaler Krankentransporte, eine E-Mail und einen Anruf später war alles fix.

Wahrhafte Erleichterung machte sich bei mir breit,

natürlich habe ich sofort meine Frau kontaktiert die gerade bei Anita war und die freudige Kunde verbreitet.

Dann heut Vormittag, eine E-Mail von Herrn Schmidt (einer der Geschäftsführer der SKT) mit der Bitte um Rückruf bezüglich unseres Transports.

Bitte nicht...

Also rief ich mit einem flauen Gefühl im Magen zurück, da ich dachte es gäbe wieder ne Enttäuschung.

Falsch gedacht!

Herr Schmidt teilte mir mit, dass sein Unternehmen die Hinfahrt nach Grömitz gern kostenfrei als Spende durchführen möchte und man für den Rücktransport einen kleinen Spendenaufruf im Unternehmen und bei Geschäftspartnern gestartet habe.

Ich war platt, und wusste nichts mehr zu sagen.

Und Anita bekommt für die Rückfahrt quasi den VIP-Service der Firma SKT,

beide Geschäftsführer werden sie von Grömitz nach Hause fahren.

 

Dankeschön!

 

Und nun heißt es: "Grömitz wir kommen!"

 

Was gab es noch erfreuliches?

Letzten Donnerstag waren meine Frau Janina und Anita zu einem Shoppingtrip aufgebrochen,

mein Schwager Sven und ich dachten schon die beiden würden nicht mehr wiederkommen.

Anita hatte dadurch mal wieder ein kleines Stück Normalität und Zeit für sich, und das war's wert.

Am Freitag drauf war dann ein Großteil unserer Sippe mit Anita und Family auf dem "City Fest"

in Salzgitter-Lebenstedt.

Anita hat uns alle dazu genötigt.

Begonnen hat Anita ihren kulinarischen Rundgang mit einem Besuch im Eiscafe,

danach waren die Schmalzkuchen fällig,

im Anschluss daran mussten eine Vielzahl gebrannter Mandeln ihr Leben lassen.

Natürlich war zwischendurch auch das obligatorische Bummeln und Stöbern für das Gefolge erlaubt,

nachdem unsere Kommandantin Anita mit einem Becher kalter Milch bestochen wurde.

Kurz vor dem Aufbruch musste dann noch ein leckerer Döner her, als Wegzehrung für den Weg nach Hause.

Am Ende des Tages waren wir alle fertig, besonders Anita.

Aber das überbreite Grinsen in ihrem Gesicht mit dem Döner in der Hand

hat uns allen gezeigt, dass Anita noch Spaß haben kann und haben möchte.

 

Was gab es weniger erfreuliches?

Letzte Woche wurden bei Anita nun auch noch Knochenmetastasen im Oberkörper entdeckt.

Das heißt, dass Anita nun 3 verschiedene Chemotherapien über sich ergehen lassen muss.

 

Was regt echt auf?

Die Krankenkasse meiner Schwester (die mit den 3 weißen Buchstaben auf grünem Grund),

weil diese Leute da der Meinung sind die Palliativpflege für Anita nicht mehr bezahlen zu müssen.

Darüber wurde mein Schwager vom Pflegedienst informiert, nicht mal von der "Gesundheitskasse" selbst.

Echt traurig,

ich hoffe die kommen da recht bald zur Besinnung und merken was sie da für nen Bock geschossen haben!

 

Bitte nehmt mir nicht übel, dass ich beim ersten Punkt etwas weiter ausgeholt habe.

Aber dieser bürokratische Wahnsinn in unserem Land hat mich echt mitteilungsbedürftig gemacht.

Wirklich alle Leute mit denen ich wegen des Transports gesprochen habe wollten helfen,

aber ihnen waren in gewisser weise die Hände gebunden.

Wenn es schon solche Hürden bei einem Krankentransport gibt,

möchte ich nicht wissen was noch auf meine Schwester, meinen Schwager und meine Nichten zukommt.

Ein weiterer Punkt war der echt horrende Preis der für diesen Transport aufgerufen wurde.

Mir ist bewusst, dass ein qualifizierter Krankentransport mit kompetentem Personal nicht für 3,50 €

durchzuführen ist.

Doch ein privates Unternehmen, welches nicht bezuschusst wird und zur Wirtschaftlichkeit gezwungen ist,

konnte uns ein erheblich günstigeres Angebot unterbreiten.

Das Geld mit dem wir hier Anitas Herzenswünsche erfüllen ist Euer Geld, Ihr macht das Alles möglich.

Deshalb sehen wir uns gezwungen vernünftig damit zu haushalten,

und nicht knapp die Hälfte der bisher gespendeten Summe für eine Hin- und Rückfahrt zu verpulvern.

Schließlich haben wir ja noch den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen,

und es gibt da ja noch 2 Organisationen die wir im Anschluss unterstützen möchten.

 

Und weil's heute viel zu selten vorkam,

nochmal ein riesengroßes Dankeschön an euch alle da draußen die uns hierbei unterstützen!

 

Ciao, bis demnächst...

 

Update vom 18.09.2016

Moin Moin,

 

nach etwas längerer Abstinenz will ich euch mal wieder auf dem Laufenden halten.

 

Wie Ihr ja wisst waren wir alle gemeinsam mit Anita und ihrer Familie vom 01.-05.09.2016 in Grömitz.

Es war wirklich ein tolles Wochenende, bei dem wirklich alles stimmte.

Die Organisation und Abstimmung der medizinischen Versorgung für Anita durch das Palliativnetz Peine,

der Transport von Anita nach und von Grömitz durch die Firma SKT,

die riesige Ferienwohnung in der Golfresidenz welche uns durch Frau Schlemm von Grömitz Appartements vermittelt wurde,

das Ponyreiten für die Kinder gestiftet von Freizeitreiten Hopp (Michaela Hopp),

das bombastische Wetter...

Wie bereits erwähnt, es stimmte wirklich alles.

 

Nochmals vielen Dank an Alle die das Ganze ermöglicht und unvergesslich gemacht haben. 

 

Auch Anitas Befinden war super,

lediglich am Sonntag Vormittag war Anita ein wenig fiebrig und niedergeschlagen.

Doch die übrige Zeit war sie gut drauf und wollte an allem teilhaben.

Wir waren freitags am Strand wo sie es sich mit unserer Mutter im Strandkorb bequem gemacht hat,

während die Zwerge abstrakte Kunstwerke in den Sand zauberten und aufdringliche Möwen jagten.

Am Samstag zog Anita mit ihrer Entourage zu einem ausgedehnten Shoppingbummel über die Grömitzer Strandpromenade aus.

Doch mein und Janinas persönliches Highlight war das gemeinsame Abendessen mit Anita und Sven im "Kochpott",

wir haben Anita seit sehr langer Zeit nicht mehr so fröhlich und unbeschwert erlebt wie an diesem Abend.

Der Sonntag war dann sehr familiär, wir haben gemeinsam gegrillt und es wurde viel und angeregt unterhalten.

 

Ich muss an dieser Stelle auch noch mal allen "Mitreisenden" ein Dankeschön  aussprechen:

 

Anita,

dass sie die ganze Meute ertragen hat.

(Sie hat's so gewollt :-))

 

Sven,

der sich wie immer aufopfernd um seine Frau und seine Mädels gekümmert hat.

(Er musste zur Entspannung gezwungen werden)

 

Ecki und Christina,

die überall wo's nötig war eingegriffen haben und eingesprungen sind.

 

Vicky,

die bei allem was Essen und Saubermachen anging ihre Finger im Spiel hatte.

(Sie konnte nicht mal "Fünfe gerade sein lassen", keine Chance!)

 

Unsere Mama,

die einfach für jeden da war.

(Besonders für den bequemen Sessel ;-p)

 

Janina (meine Frau!),

Danke für Alles was du tust und mit mir / uns durchstehst.

(Ich liebe Dich!)

 

Soviel zu unserem Aufenthalt in Grömitz,

im Anschluss findet Ihr noch ein paar Impressionen.

 

Was gab's sonst noch?

Die Krankenkasse hat die Palliativpflege für Anita doch wieder bewilligt,

und es gab einen Hausbesuch zur Feststellung der Pflegestufe.

Vor unserem Trip nach Grömitz hat unsere Schwester Vicky ein Fotoshooting für Anita und ihre Liebsten organisiert.

 

Und wie bei jedem Update, gibt's heut leider auch wieder ein paar negative Zeilen.

Seit Donnerstag Abend ist Anita wieder im Krankenhaus.

Sie leidet derzeit unter extremen dauerhaften Kopfschmerzen,

die von Geräuschempfindlichkeit, starken Stimmungsschwankungen, Krampfanfällen und Erinnerungslücken begleitet werden.

Im Krankenhaus wird sie mit starken Schmerz- und Beruhigungsmitteln behandelt.

Wir alle hoffen auf eine rasche Linderung der Schmerzen,

denn es bricht einem das Herz einen geliebten Menschen so leiden zu sehen...

 

Macht's gut,

und drückt bitte die Daumen für Anita!

Update vom 14.12.2016

Hallo,

 

nach langer Zeit lasse ich mal wieder was von mir hören bzw. lesen.

Das hier wird das letzte Update sein...

 

Wie sicher viele von euch bereits wissen,

ist Anita am 26.09.2016 zu ihrer letzten Reise aufgebrochen.

 

Die Trauerfeier und Beisetzung fanden am 12.10. in Wierthe statt.

Die Pastorin hielt einen sehr würdevollen und persönlichen Trauergottesdienst ab,

der mir beim Zurückdenken noch immer die Tränen in die Augen treibt.

 

Ich habe dieses Update lange vor mir hergeschoben,

und es fällt mir immer noch sehr schwer die passenden Worte zu finden.

Deshalb bitte ich meine kurzatmige Schreibweise zu entschuldigen.

 

Dank eurer Hilfe konnten wir Anita viele Ihrer Wünsche erfüllen,

wie versprochen haben wir den Rest eurer Spenden an drei Einrichtungen im Namen von Anita weitergeleitet.

Der Großteil ging, wie angekündigt, an die "Johannes Kuhn-Stiftung",

des Weiteren wurde das "Hospiz Am Hohen Tore" in Braunschweig,

sowie der "Verein für krebskranke Kinder Harz e.V." bedacht.

 

Hiermit möchte ich mich noch ein letztes Mal im Namen der gesamten Familie

bei allen Helfern, Spendern und Unterstützern bedanken.

Ohne euch wäre vieles nicht möglich gewesen!

 

Auf Wiedersehen, und nochmals 1000 Dank...